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Tagesworkshops

02.03.2026 | 09:00 - 17:00 Uhr

Zukunftsfähig verpacken und nachhaltige Verpackungskonzepte - Design for Recycling, Einsatz von Rezyklat und Biopolymere in Papier- und Folienanwendungen

Die Teilnehmenden erhalten ein fundiertes Verständnis dafür, wie nachhaltige Verpackungskonzepte heute ganzheitlich entwickelt werden sollten, um sowohl ökologische als auch funktionale und regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Sie lernen, wie sich Design-for-Recycling-Prinzipien, der Einsatz von Rezyklaten und biobasierten Materialien sinnvoll in bestehende Verpackungssysteme integrieren lassen, ohne Produktschutz, Prozessfähigkeit und Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren. Ziel ist es, realistische Handlungsoptionen für eigene Produkte und Materialentscheidungen abzuleiten und typische Fehlannahmen rund um „nachhaltige Materialien“ kritisch einordnen zu können.

Behandelt werden grundlegende Prinzipien recyclinggerechter Verpackungsgestaltung, typische Zielkonflikte zwischen Materialwahl, Barriereanforderungen und Recyclingfähigkeit sowie aktuelle Entwicklungen beim Einsatz von Rezyklaten und biobasierten Polymeren in Papier- und Folienanwendungen. Anhand ausgewählter Praxisbeispiele werden Chancen, Grenzen und typische Stolpersteine diskutiert. Ergänzend werden Bewertungskriterien vorgestellt, mit denen nachhaltige Verpackungskonzepte systematisch verglichen und weiterentwickelt werden können, auch im Kontext regulatorischer und marktgetriebener Anforderungen.

03.03.2026 | 09:00 - 17:00 Uhr

Smart Packaging – Wie aktive und intelligente Verpackungen die Qualität und Sicherheit von Konsumgütern verbessern können

 

Die Teilnehmenden verstehen, welche Potenziale aktive und intelligente Verpackungssysteme zur Qualitäts- und Haltbarkeitsoptimierung sowie zur Informationsvermittlung entlang der Lieferkette bieten können. Sie lernen, wie Smart-Packaging-Lösungen sinnvoll in Produkt- und Verpackungskonzepte integriert werden und wo deren Einsatz technisch, wirtschaftlich und regulatorisch sinnvoll ist. Ziel ist es, die eigene Innovationsstrategie im Spannungsfeld zwischen Produktschutz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung besser einordnen zu können.

Vorgestellt werden grundlegende Funktionsprinzipien aktiver und intelligenter Verpackungssysteme, etwa zur Beeinflussung der Produktumgebung oder zur Erfassung und Kommunikation von Zustandsinformationen. Diskutiert werden typische Anwendungsfelder, technische Umsetzungsmöglichkeiten sowie Schnittstellen zu Materialwahl, Prozessintegration und Recycling. Ergänzend werden Aspekte der Datennutzung, Verbraucherkommunikation und rechtlichen Rahmenbedingungen betrachtet, um ein realistisches Bild der Einsatzmöglichkeiten im industriellen Kontext zu vermitteln.

09.03.2026 | 09:00 - 17:00 Uhr

Materialwirtschaft trifft Verbraucherwahrnehmung – Nachhaltigkeit im Spannungsfeld von Funktion und Akzeptanz

Die Teilnehmenden lernen, warum nachhaltige Verpackungslösungen nur dann erfolgreich sind, wenn technische Machbarkeit, ökologische Bewertung und Verbraucherwahrnehmung zusammen gedacht werden. Sie erhalten Einblicke, wie Konsumentinnen und Konsumenten Nachhaltigkeit interpretieren, welche Erwartungen an Verpackungen bestehen und wie diese Wahrnehmung Kaufentscheidungen beeinflussen kann. Ziel ist es, Verpackungsentwicklungen besser auf Marktanforderungen abzustimmen und Fehlentwicklungen durch reine Technik- oder Marketingperspektiven zu vermeiden.

Behandelt werden Zusammenhänge zwischen Materialwahl, funktionalen Eigenschaften, Nachhaltigkeitskommunikation und Konsumentenakzeptanz. Es werden typische Wahrnehmungsmuster, Erwartungshaltungen und Missverständnisse rund um nachhaltige Verpackungen diskutiert. Anhand von Fallbeispielen wird aufgezeigt, wie technische Optimierung, ökologische Bewertung und Produktkommunikation miteinander verzahnt werden können, um tragfähige Verpackungskonzepte zu entwickeln.

18.03.2026 | 09:00 - 17:00 Uhr

Kunststofffreie Folieninnovationen für die flexible Verpackung von morgen

Die Teilnehmenden erhalten einen realistischen Überblick über den aktuellen Stand und die Entwicklungsperspektiven kunststofffreier Folienmaterialien für flexible Verpackungsanwendungen. Sie lernen, welche Materialsysteme grundsätzlich infrage kommen, welche funktionalen Eigenschaften erreichbar sind und wo aktuell noch technische oder wirtschaftliche Grenzen bestehen. Ziel ist es, Innovationspotenziale von Marketingversprechen zu unterscheiden und eigene Entwicklungsstrategien fundierter bewerten zu können.

Vorgestellt werden verschiedene materialbasierte Ansätze für kunststofffreie Folien, deren strukturelle Konzepte sowie typische Anwendungsfelder. Diskutiert werden Fragen der Barrierewirkung, Prozessierbarkeit, mechanischen Stabilität und Integration in bestehende Verpackungsprozesse. Ergänzend werden Nachhaltigkeitsaspekte, Recyclingpfade und regulatorische Rahmenbedingungen betrachtet, um die Einordnung in reale Verpackungssysteme zu ermöglichen.

23.03.2026 | 09:00 - 17:00 Uhr

Verpackungsrecht und Nachhaltigkeit 

Die Teilnehmenden erhalten ein praxisnahes Verständnis dafür, wie rechtliche Anforderungen und Nachhaltigkeitsziele im Verpackungsbereich zusammenwirken und welche Konsequenzen sich daraus für Entwicklung, Einkauf und Vermarktung ergeben. Sie lernen, regulatorische Entwicklungen besser einzuordnen und typische Risiken bei der Umsetzung nachhaltiger Verpackungskonzepte zu vermeiden (insbesondere PPWR). Ziel ist es, rechtliche Sicherheit mit innovativen Material- und Designansätzen in Einklang zu bringen.

Behandelt werden zentrale rechtliche Grundlagen für Verpackungen, einschließlich materialbezogener Anforderungen, Recyclingvorgaben und Herstellerpflichten. Darüber hinaus werden aktuelle und absehbare regulatorische Entwicklungen diskutiert und deren Auswirkungen auf Verpackungskonzepte eingeordnet. Anhand praxisnaher Beispiele wird gezeigt, wie rechtliche Vorgaben frühzeitig in Entwicklungsprozesse integriert werden können, um spätere Markteintrittsbarrieren zu vermeiden.

26.03.2026 | 09:00 - 17:00 Uhr

Verpackungen und Ökobilanz – Worauf kommt es bei der ökologischen Bewertung wirklich an?

Die Teilnehmenden entwickeln ein belastbares Verständnis dafür, wie ökologische Bewertungen von Verpackungen entstehen, welche Aussagen zulässig sind und wo typische Fehlinterpretationen liegen. Sie lernen, welche Parameter maßgeblich sind, wie Systemgrenzen die Ergebnisse beeinflussen und warum einfache Materialvergleiche oft zu falschen Schlussfolgerungen führen. Ziel ist es, Ökobilanzergebnisse kritisch interpretieren und fundiert in Entscheidungsprozesse integrieren zu können.

Vorgestellt werden grundlegende Prinzipien der Ökobilanzierung von Verpackungen, relevante Umweltindikatoren sowie typische Vergleichsansätze. Diskutiert werden der Einfluss von Nutzungsphase, Produktschutz, Recyclingpfaden und Entsorgungsinfrastruktur auf die Gesamtbewertung. Anhand von Fallbeispielen wird gezeigt, wie ökologische Bewertungen sinnvoll zur Optimierung von Verpackungssystemen genutzt werden können und wo deren Grenzen liegen.

Kosten

Je nur 780,00 €

Veranstaltungsort

Forschungsfabrik auf dem Innovationscampus Sigmaringen

Marie-Curie-Straße 22

72488 Sigmaringen

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